Neue Offenlegungsverordnung zur Nachhaltigkeit

 

 


Am 10. März trat eine neue Offenlegungsverordnung der Europäischen Union in Kraft, konkret die Verordnung (EU) 2019/2088 über nachhaltigkeitsbezogene Offenlegungspflichten im Finanzdienstleistungssektor.

Bereits im Pariser Klimaabkommen 2015 hatten sich die teilnehmenden Staaten dazu verpflichtet, den Temperaturanstieg durch den Klimawandel auf deutlich unter 2 Grad gegenüber vorindustriellen Werten zu beschränken. Zur Erreichung dieses Zieles hat die Europäische Union einen umfassenden Aktionsplan veröffentlicht, mit dem nachhaltiges Wachstum finanziert werden soll. Die neue Offenlegungsverordnung ist Teil dieses Aktionsplans und soll die Transparenz am Finanzmarkt beim Thema Nachhaltigkeit erhöhen. So sollen Nachhaltigkeitsfaktoren und Nachhaltigkeitsrisiken, die in Verbindung zu Finanzprodukten stehen, den Kundinnen und Kunden klarer kommuniziert und dokumentiert werden. Außerdem verpflichtet die Verordnung FinanzmarktteilnehmerInnen und FinanzberaterInnen dazu, schriftliche Strategien zur Einbeziehung von Nachhaltigkeitsrisiken zu veröffentlichen.

Bei einem Nachhaltigkeitsrisiko handelt es sich demnach um ein Ereignis aus den Bereichen Umwelt, Soziales oder Unternehmensführung, dessen Eintreten nachteilige Auswirkungen auf den Wert der Investition haben könnte. Dabei rücken insbesondere Klimarisiken verstärkt in den Fokus.

Nachhaltigkeitsfaktoren wiederum beschreiben Umwelt-, Sozial- und Arbeitnehmerbelange, die Achtung der Menschenrechte und die Bekämpfung von Korruption und Bestechung. Dazu gehören zum Beispiel der Klimaschutz oder die Einhaltung arbeitsrechtlicher und ethischer Standards.

Die Offenlegungsverordnung unterteilt Finanzprodukte dabei in drei Kategorien:

  • Artikel 8: Finanzprodukte, die ökologische und/oder soziale Merkmale bewerben (“Light Green”).
  • Artikel 9: Finanzprodukte, die nachhaltige Investitionen anstreben und Nachhaltigkeit zum Ziel haben (“Dark Green”).
  • „Graue Produkte“: Finanzprodukte iSd Art 2 SFDR, die keine Artikel 8 / Artikel 9 Produkte sind.

Für Artikel 8 und Artikel 9 Produkte gelten zusätzliche Offenlegungspflichten in vorvertraglichen Dokumenten, im regelmäßigen Reporting sowie auf der Website.

 

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